Ich Will Am Meer Sein Songtext
Komm mal da runter , du verrückter Hund,
du wirst dieses Zucken um den Mund,
einfach gar nicht mehr los, weil du nicht abbremsen kannst,
wovor hast du eigentlich Angst?

Was ist eigentlich los, warum rennst du denn so,
verfolgt dich irgendwer, oder brennt‘s irgendwo?
du musst noch dringend zur Bank, aber die Bank hat zu,
du musst dich irgendwann fragen, wenn's drauf ankommt, was willst du?

Ich will am Meer sein, ich will kalten Sand an meinen Füßen spüren,
ich will den Möwen folgen,
die mich durch die Dünen westwärts führen,
Ich will Sturmböen hören, die durch Kiefernwälder fauchen,
ich will am Meer sein mit vollen Segeln und ins heute tauchen,
Ich habe vorher nicht gewusst, dass Luft riecht, ja, sie tut es,
sie riecht nach Salz und See und Sand, was wirklich gut ist,
Der Regen tropft mir aus dem Saum des Mantels und von meinem Kinn, und ich hab endlich wieder das Gefühl, dass ich zuhaus bin.

Die Welt geht nicht unter, wenn du die Bremse ziehst,
du bist so weit vorne, dass du gar nicht mehr siehst,
du bist doch schon groß, und du bist noch viel zu klein,
um jetzt schon wunschlos glücklich zu sein.

Man lebt immer vorwärts, am Maximum,
verstehen kann man das Leben nur andersherum.
Schalte einen Gang runter, dann merkst du bald,
du wirst entweder zufrieden, oder du wirst nur alt.