Vielleicht Irgendwann Songtext

Juliane Werding

von Mehr Songtexte

Vielleicht Irgendwann Songtext
Mit siebzehn schon am Traualtar.
Zwei Kinder als sie zwanzig war.
Im Alltag schlief die Liebe ein.
Er ging fort und sie blieb allein.
Keine Zeit mehr, auszugeh'n.
Nachbarn, die am Fenster steh'n.
Den ganzen Tag das Radio an,
daß sie besser träumen kann.

Vielleicht irgendwann,
vielleicht irgendwo,
fängt alles neu an.
Und sie hofft,
es wird einmal so.
Wer sagt,
daß ein Traum nicht wahr werden kann?
Vielleicht nur ganz sacht,
vielleicht über Nacht,
vielleicht irgendwann.

Um acht hat sie den Tisch gedeckt.
Die Kinder sind um neun im Bett.
Dann macht sie noch das Fernseh'n an,
weil sie nicht allein sein kann.
Später liegt sie lange wach,
denkt an ihn und fühlt sich schwach.
Doch die Musik im Radio
treibt sie sanft nach nirgendwo.

Vielleicht irgendwann,
vielleicht irgendwo,
fängt alles neu an.
Und sie hofft,
es wird einmal so.
Wer sagt,
daß ein Traum nicht wahr werden kann?
Vielleicht nur ganz sacht,
vielleicht über Nacht,
vielleicht irgendwann.

In den Räumen, an den Wänden
hängen Bilder von Südseestränden.
Jede Nacht ist sie unterwegs dorthin.

Vielleicht irgendwann,
vielleicht irgendwo,
fängt alles neu an.
Und sie hofft,
es wird einmal so.
Vielleicht irgendwann,
vielleicht irgendwo,
fängt alles neu an.
Und sie hofft,
es wird einmal so.