Muttersorgen Songtext
Die Mutter liegt noch wach im Bett

Sie schläft heut' nacht nicht ein

Gedanken ziehen durch den Kopf

Wo mag ihr Kind wohl sein

Wenn alles schläft in dunkler Nacht
Macht sie kein Auge zu

Der Bub er fährt ein Motorrad

Sie findet keine Ruh'



Und sie hört in der Nacht

Wie der Wind zu ihr sagt:

Warte nicht auf ihn, geh zur Ruh!

Doch sie fleht in die Nacht:

Lieber Wind bring mein Kind

Wenn es kommt, mache ich die Augen zu!


Er ist noch jung, zu unerfahr'n

Und spielt mit der Gefahr

Er fährt ein schnelles Motorrad

Ist einmal dort, mal da

Wenn alles schläft in dunkler Nacht

Schaut Mutter auf die Uhr

Und betend fragt sie: Lieber Gott

Wo bleibt der Bub denn nur



Und sie hört in der Nacht

Wie der Wind zu ihr sagt:

Warte nicht auf ihn, geh zur Ruh!

Doch sie fleht in die Nacht:

Lieber Wind bring mein Kind

Wenn es kommt, mache ich die Augen zu!



Die Schuhe trägt er in der Hand

Damit er keinen stört

Und schleicht sich durch das ganze Haus

Dass Mutter ihn nicht hört

Vorbei ist diese Nacht der Angst

Das Glück kehrt in ihr ein

Sie dankt dem lieben Gott dafür

Ihr Bub er ist daheim



Und sie hört in der Nacht

Wie der Wind zu ihr sagt:

Schlaf nun Mütterlein, mach die Augen zu

Doch sie fleht in die Nacht:

Lieber Wind lass mein Kind

Nie mehr fortgeh'n, erst dann komm ich zu Ruh!

Und zufrieden macht sie die Augen zu