Der Fremde Soldat Songtext

Ludwig Hirsch

von Mehr Songtexte

Der Fremde Soldat Songtext
Du schau, dort drüben am Waldrand, da liegt einer und schlaft. Um Himmelswillen, geh ja nicht näher, ich glaub, es ist ein fremder Soldat! Du schau, er liegt so friedlich in der Wiesen, du schau, er is no so jung. Um Himmelswillen, sei trotzdem leise, wenn er aufwacht, bringt er uns um! Und der Sommerwind zerzaust ihm zärtlich die Haar und flüstert "schlaf gut, fremder Bub". Und die Sommersonn sie streichelt ihn zart und deckt ihn ganz warm zu, den Buben. Du schau nur, wie er lächelt, was der jetzt wohl träumt? Sicher das Allerschönste, sicher träumt er von daheim. Und der Vater zerzaust ihm zärtlich die Haar und flüstert "schlaf gut, mein Bub" Und die Mutter, sie streichelt ihn zart und deckt ihn ganz warm zu, ihren Buben. Du, was hat er da zwischen den Augen, ein Loch, klein, giftig und rot. Um Himmelswillen, nein, du der schlaft nicht, der fremde Soldat ist tot.